Der Flughafen Zürich ist für die Schweiz weit mehr als ein Verkehrsknotenpunkt. Er ist ein zentrales Drehkreuz für Wirtschaft, Forschung, Tourismus und internationale Organisationen. Gerade für den Finanz- und Wirtschaftsstandort Zürich ist die Verbindung nach London von besonderer Bedeutung.
Seit dem Brexit gelten britische Staatsangehörige als Drittstaatsangehörige. Das ist rechtlich nachvollziehbar. Weniger nachvollziehbar ist, wenn daraus unnötig lange Wartezeiten entstehen, obwohl moderne Technologien sichere und effiziente Kontrollen ermöglichen. Mehrere europäische Länder zeigen, dass automatisierte Passkontrollen auch für britische Reisende sinnvoll eingesetzt werden können.
Das Komitee Weltoffenes Zürich fordert deshalb eine Prüfung, ob e-Gates am Flughafen Zürich auch für britische Staatsangehörige geöffnet werden können – selbstverständlich unter vollständiger Wahrung der Vorgaben des Schengener Grenzkodex. Sicherheit bleibt zentral. Aber Sicherheit darf nicht mit Schwerfälligkeit verwechselt werden.
Ein weltoffener Standort braucht offene Verbindungen, kurze Wege und verlässliche Prozesse. Das gilt auch an der Grenze.