Auch an seiner letzten Generalversammlung, die Max Binder als Präsident führte, liess er sich eine flammende Rede für die Luftfahrt nicht nehmen. «Luftfahrt ist öffentlicher Verkehr», sagte er – umso wichtiger sei, dass die Rahmenbedingungen erhalten blieben. In der Abstimmung über die Pistenverlängerungen habe das Zürcher Volk einmal mehr gezeigt, dass es hinter dem Flughafen stehe. Der Flughafen müsse so entwickelt werden, dass er auch in Zukunft als Drehkreuz betrieben werden könne, das die Schweiz effizient mit der Welt verbinde.
Als Nachfolger von Max Binder wurde Philipp Kutter (Nationalrat Die Mitte) gewählt. Binder hatte dieses Amt zuvor 16 Jahre lang ausgeübt. Auch sonst setzte sich Binder jahrelang für die Luftfahrt ein, namentlich in seiner Zeit als Nationalrat von 1991 bis 2015, etwa als Präsident der parlamentarischen Gruppe Luft- und Raumfahrt.
Lukas Brosi, CEO der Flughafen Zürich AG, schenkte Max Binder zum Abschied eine Original-Pistenlampe und sagte, er habe wie die Pistenlampe viel zu einer verlässlichen Luftfahrt in der Schweiz beigetragen. Auch das Komitee Weltoffenes Zürich dankt Max Binder für seinen Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.