Das Komitee Weltoffenes Zürich führte seine Generalversammlung 2026 im Baur au Lac in Zürich durch. Inhaltlich standen die aktuelle Flughafenpolitik, die Nachtruhe-Initiative, die Bedeutung der internationalen Anbindung sowie die Resultate der Sotomo-Studie zur Luftfahrt im Zentrum. Neu ins Komitee gewählt wurde Nils Wagner, CEO von REHAU New Ventures. Damit wird das Netzwerk des Komitees weiter gestärkt.
Im Anschluss gewährte Andrea Kracht, Mitglied des Komitees und Inhaber des Baur au Lac, den Mitgliedern einen persönlichen Einblick in das Haus. Das 1844 gegründete Hotel gehört zu den grossen Zürcher Institutionen. Es steht für Tradition, Diskretion und höchste Ansprüche im internationalen Luxussegment.
Kracht betonte, Zürich habe sich seit den 1990er Jahren hervorragend entwickelt und sei heute für internationale Gäste sehr attraktiv. Entscheidend im Ultra-Luxury-Bereich sei indes nicht allein der Standort, sondern das Produkt: Es müsse in jeder Hinsicht stimmen. Das Baur au Lac verfüge über eine treue Stammkundschaft, viele langjährige Mitarbeitende und ein ausserordentlich erfahrenes Concierge-Team. Der Chef-Concierge ist seit über 25 Jahren im Haus, auch seine Stellvertreter sind seit mehr als 20 Jahren dabei.
Ein wichtiger Faktor sei zudem der Familienbesitz. Nur wenige vergleichbare Hotels würden noch so geführt. Andrea Kracht und seine Tochter Marguita, die siebte Generation, sind fast täglich präsent. Das werde von den Gästen wahrgenommen und geschätzt. Die achte Generation ist bereits im Kleinkindalter.
Zum Haus gehören 73 Einzel- und Doppelzimmer, 28 Junior Suites und 17 Suites. Sichtbar ist auch die Kunst: «Art in the Park», von Andrea Krachts Frau initiiert und begleitet, findet 2026 zum 24. Mal statt. Zudem prägt eine eindrückliche Sammlung die öffentlichen Räume des Hotels.
Das Baur au Lac ist mehr als ein Hotel, wie Andrea Kracht ausführte. Dazu gehören auch Baur au Lac Vins mit Lager in Regensdorf, mehreren Läden und Onlinehandel sowie ein elektrisch betriebenes historisches Holzboot für knapp 20 Gäste auf dem Zürichsee. Klar wurde: Weltoffenheit zeigt sich nicht nur in Flugverbindungen, sondern auch in Häusern, die Zürich seit Generationen mit der Welt verbinden.